Die zweite Auflage der Bonn Open bot nicht weniger als ein Spektakel: Auf und neben dem Court gab es beste Unterhaltung mit vielen Höhepunkten. Allein an den Auftakt des ATP- Challenger-Events werden sich viele Zuschauer ein Leben lang erinnern: Die deutsche Basketballlegende Dirk Nowitzki überraschte die Tennisfans auf der Anlage in Beuel und besuchte die Bonn Open, während mit den Qualifikationspartien der Startschuss für das Challenger-Turnier gesetzt wurde.
Hochklassiges Spielerfeld
Bereits am ersten Tag griffen Spieler zum Racket, die sich nicht nur bei eingefleischten Tennisfans einen Namen gemacht haben: Grand-Slam-Halbfinalist und Novak-Djokovic-Bezwinger Marco Checcinato schlug ebenso wie Mikael Ymer auf. Der Schwede stand bereits bei allen Majors in der Hauptrunde. Mit Dirk Nowitzki auf der Clubhausterrasse als seinen prominentesten Unterstützer gewann er seine Partie am Sonntag. Neben Profis mit Grand-Slam-Erfahrung mischten sich die deutschen Nachwuchshoffnungen Jamie Mackenzie, Diego Deduro, Mats Rosenkranz und French-Open-Junioren-Champion Niels McDonald unter das Teilnehmerfeld und sorgten für eine große Vielfalt im hochklassigen Draw. Mit Raphel Collignon als Nummer Eins war zudem ein in den Top 100 etablierter Tennisprofi am Start.
Abwechslungsreiches Programm
Dirk Nowitzkis Besuch bildete nur den Auftakt eines unterhaltsamen Programms abseits des Courts. Neben den Köln-Profis Luca Waldschmidt und Timo Hübers, die eine Autogrammstunde gaben, schauten ebenso die Korbjäger der Telekom Baskets Bonn am Rastenweg vorbei. Das ATP-Challenger-Turnier lockte so auch Spitzensportler der Region über den Tennissport hinaus an. Die Autogrammstunde der FC-Profis fand im Public Village statt, das die Zuschauer über die ganze Woche hinweg zum Verweilen einlud dank eines vielfältigen kulinarischen Angebots, zahlreicher Stände und Aktionen, insbesondere am Finalwochenende.
Hochspannende Dreisatz-Matches
Das Herzstück der Anlage bildete freilich der Centercourt. Die Matches dort und auf den Nebencourts boten spektakuläres und spannendes Spitzentennis. Einziger Wermutstropfen aus deutscher Sicht: Mit Jamie Mackenzie und Niels McDonald hatten sich die letzten beiden der sechs deutschen Profis schon im Achtelfinale aus der Einzelkonkurrenz verabschiedet. Besonders eng ging es im Anschluss an die Viertelfinals zu. Ab der Vorschlussrunde fanden alle Partien ihre Sieger in der Verlängerung. Allein am Samstag war ein Tennismarathon mit Drama angesagt: Nach den Halbfinalmatches fand auch das Doppelfinale seine Sieger in die Verlängerung. Neil Oberleitner und Mick Veldheer wehrten sage und schreibe fünf Matchbälle des deutschen Duos Tim Rühl und Peter Zahraj ab und triumphierten in der Doppelkonkurrenz. Ähnlich spannend verlief das Finale: Der Österreicher Jurij Rodionov drehte das Match gegen Timofey Skatov nach einem Satzrückstand und holte sich den Titel in der Einzelkonkurrenz.
Riesiges Zuschauerinteresse
Das hochklassige Teilnehmerfeld und unterhaltsame Rahmenprogramm lockten nicht nur die Tennisfans und -verein der Region auf die Anlage nach Beuel. Insgesamt besuchten mehr als 12000 Zuschauer das Turnier. Somit konnte die Anzahl der verkauften Tickets im Vergleich zur Premiere im Vorjahr deutlich getoppt werden. „Bonn Open - eine klare Empfehlung!“, resümierte ein Turnierbesucher kurz und vielsagend.
Turnier wächst weiter
Dementsprechend zufrieden zeigte sich Turnierdirektor und Veranstalter Lars Zimmermann. Er sprach gar von einem „großen Erfolg“. „Wir haben super Tennis gesehen“, bilanzierte er weiter. Mit Blick auf die vielen Side-Events hob er hervor, dass das Turnier auch außerhalb des Platzes gewachsen sei und verwies neben den bereits erwähnten Aktionen auf die „Players Night“ und das Partnerevent „Champions for good“. Für das nächste Jahr möchte er den Erfolg der zweiten Auflage nutzen und noch weitere Sponsoren gewinnen, um das Turnier auch langfristig etablieren zu können. Die Gründe für die äußerst gelungene Zweitauflage des Turniers sieht er indes in der erfolgreichen Zusammenarbeit vieler Verantwortlicher. Dazu gehörte Rebecca Quebemann als Co-Turnierdirektorin und Projektleiterin, zuständig für das Ticketing, genauso wie André Christ, Vorsitzender der Turnierbeirats und Gründer des Hauptsponsors SAP LeanIX. Lars Zimmermann lobte außerdem die Zusammenarbeit mit dem Gastgeber TC Blau-Gelb Bonn-Beuel, insbesondere mit Sportwart Christian Schönen. Sein Dank galt auch dem gesamten Turnierteam und den etwa 100 Volunteers, die das Turnier ehrenamtlich unterstützten. Positives Feedback erreichte Lars Zimmermann übrigens auch aus den Reihen der Spieler, die das Event der Kategorie Challenger 75 sehr wertschätzten. Nach der erfolgreichen zweiten Auflage der Bonn Open dürfen sich die Tennisfans schon jetzt auf die Bonn Open 2026 freuen!
(jh)
Foto: Breakpoint Images
Die Bonn Open 2025 endeten mit einem echten Knall! Im Endspiel setzte sich Jurij Rodionov vor ausverkauftem Center Court gegen Timofey Skatov durch. Es war der Schlusspunkt einer traumhaften Woche auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel. Das erste Fazit der Verantwortlichen fällt daher mehr als positiv aus.
Turnierdirektor Lars Zimmermann zeigte sich mehr als zufrieden mit der zweiten Auflage der Bonn Open, die in diesem Jahr erstmals auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel stattgefunden hat. „Mit zahlreichen neuen Side-Events konnten wir uns in diesem Jahr breiter aufstellen. Das merken wir auch am gestiegenen Zuschauerzuspruch“, berichtet Zimmermann, der mit seiner Agentur Inside Out auch gleichzeitig als Veranstalter des Turniers fungiert.
Über die gesamte Woche besuchten über 12.000 Zuschauer die Anlage. Damit konnte die Gesamtzuschauerzahl vom letzten Jahr deutlich gesteigert werden. Am finalen Wochenende waren die Turniertage trotz zusätzlich geschaffener Plätze ausverkauft.
Darüber hinaus freut sich der Turnierdirektor über den guten Teamgeist vor und während des Turniers: „Vor allem möchte ich mich beim Verein für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Diese positive Stimmung schlug auch auf die über 100 Volunteers über, bei denen ich mich ebenfalls bedanken möchte.“
Auch die Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft war nach der ersten Ausgabe im Jahr 2024 mehr als zufriedenstellend. „Im zweiten Jahr ist die Anzahl der Sponsoren bereits massiv gestiegen. Das unterstreicht das Wachstumspotenzial des Turniers in der Bundesstadt“, freut sich Zimmermann über die breite Unterstützung aus der Bonner Wirtschaft.
(dh)
Jurij Rodionov (ATP 185) ist der Sieger der zweiten Auflage der Bonn Open. Im Finale setzte sich der Österreicher auf dem vollbesetzten Centre Court 3:6, 6:2, 6:4 gegen Timofey Skatov (ATP 308) aus Kasachstan durch.
Zunächst deutete auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel jedoch nichts auf einen Sieg des Österreichers hin. Bereits im ersten Spiel des Matches gab der 26-Jährige seinen Aufschlag ab und wurde im Verlauf des ersten Satzes noch zwei weitere Male von Skatov gebreakt.
Rodionov dreht die Partie
Im zweiten Durchgang fand Linkshänder Rodionov zurück zu seiner Aufschlagstärke und dominierte seinen 24 Jahre alten Gegner mit starken Schlägen von der Grundlinie. Der deutlichen Tempoverschärfung konnte Skatov auch im dritten Satz nichts mehr entgegensetzen. Nach 2:14 Stunden Spielzeit verwandelte der gebürtige Nürnberger den zweiten Matchball mit seinem 15. Ass der Partie.
Rodionov zeigte sich nach dem Match sichtlich erleichtert: "Ich bin stolz auf meine Performance in dieser Woche und froh, dass ich das Turnier gewonnen habe. Ich habe in jedem Match versucht meinen Spielplan umzusetzen. Auch wenn es nicht immer rosig ausgesehen hat, nach einem Turniersieg hat man sich sicherlich zu beklagen. Beim Stand von 5:4 im dritten Satz landeten zwei Returns von Timofey im Aus. Das hat es am Ende entschieden. Ich bin sehr glücklich über diesen Erfolg."
Für den Österreicher ist es der achte Triumph auf der Challenger-Tour und der zweite in Deutschland. Zuletzt hatte Rodionov im Februar 2024 das Turnier in Koblenz gewonnen. Der ehemalige Top-100-Spieler klettert nach seinem Titel bei den Bonn Open auf Rang 154 der ATP-Weltrangliste.
Auch Skatov macht mit seiner Finalteilnahme einige Plätze gut und wird nun im Ranking auf Position 259 geführt.
Einzel, Finale
[7] J. Rodionov (AUT) d T. Skatov (KAZ) 3:6 6:2 6:4
(jg)
Jurij Rodionov und Timofey Skatov bestreiten am Sonntag um 13 Uhr das Finale der zweiten Bonn Open. Hier gibt es die Fakten zu beiden Spielern:
Jurij Rodionov, Österreich, Platz 185 in der ATP-Weltrangliste
Jurij Rodionov kann ranglistentechnisch die Top 100 in seinem Lebenslauf nachweisen. Im vergangenen Jahr ging es für den auf dem Court meistens ruhig agierenden Linkshänder bis auf Platz 87. Auch eine zweite Runde bei den French Open gehört zu den Erfolgen des 26-Jährigen.
Auf Challenger-Ebene gehört der gebürtige Nürnberger zu den konstanten Namen auf der Tour. Zehn Endspiele erreichte Rodionov bis heute auf dem Level, wovon sieben mit dem Titelgewinn endeten. Der letzte Triumph gelang in Deutschland. 2024 siegte Rodionov in Koblenz. Turnierdirektor dort ist, wie in Bonn, Lars Zimmermann. Vielleicht ein gutes Omen.
Timofey Skatov, Kasachstan, Platz 308 in der ATP-Weltrangliste
Timofey Skatov ist auf der Tour bekannt für seine Ausdauer. Der 24-Jährige ist schwer zu bespielen, da die Fehlerquote des Kasachen an guten Tagen sehr gering ist. Diese Erfahrung machte im Halbfinale am Samstag auch Raphael Collignon. Der topgesetzte Spieler im Turnier unterlag knapp in drei Sätzen. Noch in der vergangenen Woche unterlag Skatov in einem
ähnlichen Match ganz knapp gegen Yannick Hanfmann beim Challenger in Hagen.
Auf der Challenger Tour gelangen dem Rechtshänder bisher zwei Challenger-Titel bei fünf Finalteilnahmen. Der letzte Titelgewinn gelang ebenfalls in Deutschland im Mai 2024 in Augsburg. Deutschland erweist sich also als gutes Pflaster für den viermaligen Teilnehmer in einem Grand-Slam-Hauptfeld. Bis auf Rang 108 konnte Skatov in der Weltrangliste schon vordringen.
(dh)
Das Finale der zweiten Bonn Open steht fest. Am Sonntag spielen Jurij Rodionov und Timofey Skatov um den Titel und die damit verbundenen 75 ATP-Weltranglistenpunkte. Im Halbfinale warf der ungesetzte Skatov den Turnierfavoriten Raphael Collignon aus dem Wettbewerb. Rodionov drehte ein österreichisches Duell gegen Toptalent Joel Schwärzler.
Im längsten Spiel des gesamten Turniers (2:49 h) setzte sich Skatov 6:4, 4:6, 7:5 gegen Collignon durch. Nachdem der Topgesetzte den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte und auch zu Beginn des dritten Satzes direkt zwei Breakchancen hatte, deutete zunächst vieles auf einen Sieg des Belgiers hin. Skatov wehrte jedoch beide Breakbälle ab und nahm Collignon später seinerseits den Aufschlag zum 6:5 ab. Am Sonntag spielt der Kasache nicht nur um seinen dritten Titel auf der Challenger-Tour, sondern auch um die Rückkehr in die
Top 250 der Weltrangliste.
Österreichisches Duell geht an Rodionov
Sein Gegner ist am Sonntag ab 13 Uhr der Österreicher Rodionov, der gegen Landsmann Joel Schwärzler zunächst überhaupt nicht in die Partie fand. „Nach dem ersten Satz wusste ich, dass ich etwas an meinem Spiel ändern muss“, erinnert sich der 26-Jährige im Siegerinterview. Nach einem deutlichen 1:6 im ersten Satz kämpfte sich der gebürtige Nürnberger zurück und dominierte das Match mit seinem wuchtigen Aufschlag. Am Ende drehte Rodionov die Partie und setzte sich 1:6, 6:2, 6:4 durch. Schwärzler hingegen verpasst durch die Niederlage die beste Platzierung seiner Karriere.
Rühl/Zahraj verlieren nach fünf Matchbällen
Das deutsche Doppel Tim Rühl und Patrick Zahraj verfehlte den Turniersieg in einem dramatischen Finale gegen Mick Veldheer (Niederlande) und Neil Oberleitner (Österreich). Beim Stand von 6:5 im zweiten Satz verpasste das deutsche Duo zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag und verlor den anschließenden Tiebreak. Im entscheidenden Match-Tiebreak konnten Rühl/Zahraj dann erneut drei Matchbälle nicht nutzen und unterlagen nach 9:7-Führung noch 10:12. Am Ende setzten sich Veldheer/Oberleitner 4:6, 7:6(3), 12:10 durch.
Die gesamte Woche über hatten Rühl/Zahraj die Fans begeistert und u.a. das topgesetzte Duo Arribage/Sanchez aus dem Turnier genommen. Zum krönenden Abschluss dürfen sich die Fans am Sonntag ab 13 Uhr auf das Finale im Einzel freuen.
Men's Singles – Semifinal
Timofey Skatov (KAZ) vs [2] Raphael Collignon (BEL) 6:4, 4:6, 7:5[7]
Jurij Rodionov (AUT) vs [NG] Joel Schwaerzler (AUT) 1:6, 6:2, 6:4
Doubles Final[4]
Neil Oberleitner (AUT) / Mick Veldheer (NED) vs Tim Ruehl (GER) /Patrick Zahraj (GER) 4:6, 7:6(3), 12:10
Men's Singles – Final Sunday 13:00
[7] Jurij Rodionov (AUT) vs Timofey Skatov (KAZ)
(jg)
Der Sport bringt Menschen zusammen. Diese Formel gilt auch für Tennisturniere. Auf dem Turniergelände der Bonn Open ist in dieser Woche daher auch die Kinderherzen Stiftung Bonn mit einem eigenen Stand vertreten und präsentiert sich und seine Arbeit für herzkranke Kinder.
Die Kinderherzen Stiftung Bonn unterstützt seit 2014 Kinder mit angeborenem Herzfehler. Ca. 7500 Babys kommen jedes Jahr in Deutschland mit einem Herzfehler zur Welt. 4000 Kinder beginnen ihr Leben mit einer Notoperation. Die Stiftung unterstützt diese Maßnahmen durch Spendengelder, die beispielsweise zur Beschaffung von modernen Geräten verwendet werden.
Bereits am vergangenen Dienstag war die Kinderherzen Stiftung Bonn auf der Players und Sponsors Night vertreten und fand bei den Gästen aus Wirtschaft, Sport und Politik breiten Zuspruch.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite kinderherzen-bonn.de. Auch die Möglichkeiten zur Unterstützung sind dort zu finden.
(dh)
Der liebliche Duft von frisch gemahlenem Kaffee und knusprig gebackenen Waffeln weht über die Anlage des TC Blau-Gelb. Schon beim Betreten der Bonn Open eröffnet sich den Besuchern eine Wohlfühlatmosphäre, die bereits abseits der Courts beginnt. "Es mangelt an nichts und preislich ist es im Vergleich mit anderen Veranstaltungen wirklich völlig in Ordnung", freut sich eine Zuschauerin, die zum Halbfinaltag extra aus Dormagen angereist ist: "Wir hätten gar nicht erwartet, dass hier neben Tennis noch so viel geboten wird."
Einige Meter weiter löst das Aroma herzhaft gebratener Burger-Patties die gerösteten Kaffeebohnen ab. Die kulinarische Reise der Sinne nimmt im Public Village kein Ende. Zu erleben gibt es täglich wechselnde Angebote, die den Gaumen erfreuen. Es ist vor allem die Mischung aus Angeboten, die das Speise- und Getränkeangebot so besonders und einzigartig macht. Neben Waffeln, Burgern und Co. wird bei einem Tennisturnier selbstverständlich auch an die Sportler gedacht. Frisches Obst und selbstgemachten Quark gibt es in der "Nashi Box", welche das Essensangebot bei den Bonn Open abrundet.
Stände laden zum Mitmachen ein
Dass die Zuschauer zwischen und auch während den Spielen gerne auf der Fanmeile - dem sogenannten Public Village - verweilen, liegt aber nicht nur an kulinarischen Spezialitäten, sondern allen voran an den verschiedenen Ständen. So lädt die Stiftung Kinderherzen alle Zuschauer ein, die eigene Griff- und Sprungkraft zu testen und sich mit den Profis zu vergleichen. Ein Spaß für klein und groß, der aber auch einen ernsten Hintergrund hat: Beides können Indikatoren der Herzgesund sein, welche sich Kinderherzen ganz groß auf die Fahne geschrieben hat. Ca. 7500 Babys werden jährlich in Deutschland mit einem Herzfehler geboren. Die Stiftung möchte dieses wichtige Thema präsent machen und tut dies bei den Bonn Open mit einer grandiosen Mischung aus Mitmach-Aktionen und ernsten Hintergrundinfos.
Jede Menge Gratis-Goodies
Direkt nebenan bringt Hauptsponsor SAP LeanIX die Tennisfans zum Strahlen. Im Zelt des IT-Unternehmens gibt es das Turnier-Shirt für alle Besucher gratis! Mit dem Schriftzug „Melbourne, Paris, London, New York, Bonn“ gelingt die Verbindung zwischen den Standorten der vier großen Grand Slams und der ehemaligen Bundeshauptstadt.

Nicht nur mit tollen Gratisangeboten lockt der Stand von Partner Digitalhub.de. Wer beim Dreh am Glücksrad ein glückliches Händchen beweist, wird mit Preisen wie Gratistickets, Sonnenbrillen und anderen Goodies belohnt. Zudem ist der Stand Anlaufpunkt schlechthin für alle Start-Up-Gründer. Digitalhub agiert als Beschleuniger und Partner in Sachen digitales Start-Up. Selten kommt man so nah an die Experten heran und dazu noch in einen regen Austausch.
An einem Stand ist am Finalwochenende allerdings deutlich weniger los - zur Zufriedenheit der Mitarbeiter. Im Besaitungswagen von Head werden an den ersten Turniertagen 60-70 Schläger täglich bespannt. Mittlerweile sind viele Spieler abgereist und so bleibt den drei Experten endlich mal Zeit, um etwas durchzuatmen.

"Ein rundes Ding", nennt Familienvater Mark die Mischung aus Angeboten auf und neben den Tenniscourts. Auf die Frage, was ihm auf der Anlage noch fehlt, fällt keine Antwort ein. Lediglich eine Sache könnte aus seiner persönlichen Sicht angenehmer sein, doch darauf haben weder die Turnierleitung noch die fleißigen Helfer Einfluss. "Die Sonne knallt ganz schön auf die Tribüne, da kommt man selbst als Zuschauer ins Schwitzen." Der Freude an den Bonn Open tut dies jedoch keinen Abbruch - ganz im Gegenteil. Am Halbfinal-Samstag ist die Anlage bis auf den letzten Platz restlos ausverkauft.
(jg)
Der sechste Turniertag grenzte das Feld der möglichen Titelkandidaten auf vier Teilnehmer ein. Vor allem die Österreicher Joel Schwärzler und Jurij Rodionov wussten zu überzeugen. Tim Rühl und Patrick Zahraj erreichten das Doppelfinale.
Am Abend siegte im Match des Tages Joel Schwärzler mit einer starken Leistung gegen den Litauer Vilius Gaubas. Die eigenen Breakchancen nicht genutzt und den einzigen Breakball des ersten Satz gegen sich nicht abgewehrt, fertig war die Satzführung für die Nummer vier des Turniers.
Doch Joel Schwärzler biss sich im zweiten Satz in das Match und erspielte sich den Ausgleich. Der Kampf lohnte sich. Im finalen Tiebreak gelang der ehemaligen Nummer eins mit einer konzentrierten Leistung der Sieg unter großem Jubel des vollen Center Courts.
Der topgesetzte Raphael Collignon eröffnete zuvor am Vormittag den Center Court und hatte gegen Joao Lucas Reis da Silva einen stark agierenden Kontrahenten zu bezwingen. Doch dem Belgier gelang es immer wieder in den entscheidenden Momenten die Punkte zu gewinnen. So stand nach 1:35 Stunde Spielzeit ein doch souveränes 6:3, 7:5 auf dem Scoreboard.
Auch Rodionov liefert stark ab
Ebenfalls in das Halbfinale spielte sich anschließend Jurij Rodionov, der sich mit Lautaro Midon im ersten Satz ein spannendes Duell lieferte. Der Tiebreak entschied zu Gunsten des Österreichers, der im zweiten Durchgang seine Routine besser ausspielte und das Match gewann.
Timofey Skatov hatte am frühen Nachmittag leichtes Spiel gegen den Qualifikanten Yanaki Milev. Das lag in erster Linie an der lädierten Schulter des Bulgaren, die vor allem bei der Rückhand für starke Beeinträchtigungen sorgte. Beim Stand von 6:0, 3:0 entschied sich Milev zur Aufgabe. Zu stark waren die Schmerzen beim 21-Jährigen.
Rühl und Zahraj spielen am Samstag um die Doppelkrone
Für Begeisterung sorgten erneut Tim Rühl und Patrick Zahraj. Nachdem das deutsche Doppel das topgesetzte Duo aus dem Turnier nahm und am gestrigen Donnerstag dann die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Niels McDonald und Max Schönhaus besiegte, setzten sie auch im Halbfinale ihren Siegeszug fort.
Gegen Gerard Campana Lee und Anton Matusevich siegten die neuen Publikumslieblinge trotz Satzrückstand noch im Matchtiebreak und spielen so am Samstag um den Titel gegen die niederländisch-österreichische Kombination Mick Veldheer und Neil Oberleitner.
Am Samstag treffen ab 13 Uhr in den Halbfinals zunächst Raphael Collignon und Timofey Skatov aufeinander. Anschließend spielen Jurij Rodionov und Joel Schwärzler den zweiten Endspielteilnehmer aus. Als krönender Abschluss des vorletzten Turniertags bleibt den Fans am Rastenweg dann das Doppelfinale.
Men's Singles - Quarterfinal
[2] Raphael Collignon (BEL) d Joao Lucas Reis Da Silva (BRA) 63 75
[7] Jurij Rodionov (AUT) d Lautaro Midon (ARG) 76(2) 61
[NG] Joel Schwaerzler (AUT) d [4] Vilius Gaubas (LTU) 46 63 76(4)
Timofey Skatov (KAZ) d [Q] Yanaki Milev (BUL) 60 30 Retired
Men's Doubles - Semifinal
Tim Ruehl (GER)/Patrick Zahraj (GER) d Gerard Campana Lee (KOR)/Anton Matusevich (GBR) 67(7) 61 10-7
[4] Neil Oberleitner (AUT)/Mick Veldheer (NED) d Victor Cornea (ROU)/Sergio Martos Gornes (ESP) 61 76(3)
(dh)
Nach Dirk Nowitzkis Besuch am Sonntag folgte jetzt Teil zwei des Gastspiels von Basketballern bei den Bonn Open. Am Freitag schauten einige Spieler der Telekom Baskets Bonn auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel vorbei. Die Zuschauer durften sich damit über ein weiteres Profiteam aus der Region beim Tennisturnier freuen. Am Tag zuvor hatten Luca Waldschmidt und Timo Hübers, Spieler des 1. FC Köln, eine Autogrammstunde gegeben.
Das Baskets-Sextett, bestehend aus Juhwan Harris-Dyson, Michael Kessens, Jonathan Bähre, Kenan Reinhart, Kur Jongkuch und Co-Trainer Max Becker, warf einen Blick hinter die Kulissen des Tennisturniers. Während der Backstage-Tour mit Co-Turnierdirektorin Rebecca Quebbemann trafen sie auf Profi Mick Veldheer und stellten ihm Fragen zum Leben auf der Tennistour. Baskets-Profi Michael Kessens, der gerne Tennis im Fernsehen schaut, zeigte sich indes fasziniert vom realen Tempo der gelben Filzkugel: „Im Fernsehen nimmt man das so nicht wahr!“ Der Besuch der Bonn Open war nicht sein erstes Turnier vor Ort. Er hatte auch schon beim Masters in Paris zugeschaut.
Sein Teamkollege Jonathan Bähre zollte den Anforderungen des Tennissports über die physische Komponente hinaus Respekt. „Die mentale Leistung ist sehr groß!“, verwies er zum einen auf die vielen Reisen der Tennisspieler über das ganze Jahr hinweg. Andererseits würdigte er auch die Herausforderungen der Profis der Einzelsportler. Im Basketball könne das Team Rückschläge gut auffangen, führte er weiter aus.
Nach der Backstage-Tour nahmen die Bonner Korbjäger auf der Terrasse des Clubhauses Platz und ließen dort ihren Besuch ausklingen, während sie die Spiele auf den Matchcourts verfolgten.
Foto: Breakpoint Images
(jh)
Wer die Anlage der Bonn Open betritt, dem fällt es schnell ins Auge: Das offizielle Turniershirt der Auflage 2025! Alle Volunteers erhielten das schwarze T-Shirt vor Turnierbeginn. Mit dem Schriftzug „Melbourne, Paris, London, New York, Bonn“ gelingt die Verbindung zwischen den Standorten der vier großen Grand Slams und der Bundesstadt. Ein Must-Have für jeden Tennisfan aus dem Rheinland!
Sponsor SAP LeanIX hat sich für alle Fans etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Zelt des IT-Unternehmens gibt es das Shirt für alle Besucher gratis! Ein Besuch im Public Village lohnt sich also in vielerlei Hinsicht. Die Aktion gilt solange der Vorrat reicht.
Außerdem gibt es auch täglich die Gewinnchance auf ein Racket des Herstellers HEAD. Dem Radical-Modell vertraut u.a. Top-Ten-Spieler Taylor Fritz. Für die Teilnahme ist einfach das Ausfüllen des Gewinnspielformulars im Zelt von SAP LeanIX notwendig. Am Freitag und Samstag wird um 16 Uhr jeweils ein Gewinner ausgelost. Am Sonntag erfolgt die Auslosung bei Ende des Einzelfinals.
(dh)
Es ist Freitagmorgen, kurz vor 10 Uhr. Die Tennisanlage in Beuel erwacht langsam für die später anstehenden Viertelfinals. Die ersten Tennisfans betreten gleich das Gelände der Bonn Open. Noch passiert hier nichts, was eine Schlagzeile wert ist. Das wird sich gleich ändern, denn der ambitionierte Hobbyspieler Paul Jaspers betritt um Punkt 10 Uhr den Centercourt. Während Liquidos „Narcotic“ im Hintergrund läuft, marschiert er zur Spielerbank. Als ob die erste Zeile des Hits für diesen Moment geschrieben worden wäre: „I face it with a smile“. Genau so begegnet der Spieler des TC Grün-Weiß Königsforst einem einzigartigen Moment seiner Karriere als Hobbyspieler: Mit einem Lächeln steht er vor einer sportlichen Herausforderung und einem der schönsten Erlebnisse seines Lebens zugleich. Er holt sein blaues Racket aus der Tasche und macht sich bereit für eine Einheit, die keine wie jede andere sein wird. Sein Gegenüber an der Grundlinie ist Tennisprofi Raphael Collignon - der topgesetzte Spieler in Bonn.
Über Nacht ist Paul Jaspers in die Rolle des Hittingpartners geschlüpft. Da sich am Donnerstagabend herausstellte, dass die Spieler aus der Reihe der Hittingpartner am Freitagmorgen alle verhindert sind, springt Paul Jaspers kurzfristig ein. Der Turniermitarbeiter, der den Player’s Desk betreut, schlägt sich bravourös: Er hält in Rallyes sehr ordentlich mit und bringt den Profi, der sich in den Top 100 der ATP-Rangliste etabliert hat, für sein späteres Match gegen Joao Lucas Reis da Silva auf Touren. Der Belgier fordert vom Studenten der Deutschen Sporthochschule (DSHS) das volle Programm eines Warm Ups: Vorhand, Rückhand, Volleys und Aufschläge.
Nach einer langen Rallye hadert Paul mit sich selbst: „Ich dachte, als Sportstudent sei man fit“, merkt er streng und humorvoll zugleich an. Das Hitting mit dem Profi ist eine ganz andere Hausnummer als die Verbandsliga, in der Paul mit einer respektablen LK von 4,6 für den TC Grün-Weiß Königsforst spielt. Den letzten Ballwechsel der Einheit entscheidet er sogar für sich: Mit einem Vorhand-Crossball tief in den Platz drängt er Raphael Collignon von der Grundlinie zurück und zaubert anschließend einen makellosen Stop aus dem Ärmel, den der Belgier nicht mehr erlaufen kann. Beim Handshake folgt das größte Lob für Paul: „Morgen wiederholen wir das Schlagen, wenn ich heute gewinnen sollte!“, versichert der Belgier. Das Match entschied er tatsächlich für sich und so findet dieser einzigartige Moment in Pauls Tenniskarriere morgen eine Fortsetzung.
Foto: Breakpoint Images
(jh)
Am fünften Tag der Bonn Open 2025 fuhr Joel Schwärzler einen starken Sieg gegen den Argentinier Federico Coria ein. Tim Rühl und Patrick Zahraj stehen nach einem Sieg gegen Niels McDonald und Max Schönhaus im Halbfinale des Doppelwettbewerbs.
Mit Joel Schwärzler schlug im Match des Tages, das mit Timo Hübers und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln prominente Besucher hatte, die ehemalige Nummer eins der Junioren auf. Gegner Federico Coria ging als gesetzter Spieler jedoch als Favorit in das Match. Die ehemalige Nummer 49 der Welt wurde dieser Rolle zunächst auch gerecht. Doch Schwärzler drehte einen 1:5-Rückstand und sicherte sich im Tiebreak die Satzführung.
Den Rückenwind konnte der Österreicher auch in den zweiten Satz mitnehmen. Schnell führte der 19-Jährige mit 3:0 und wehrte im Anschluss zwei Breakbälle ab. Mehr Gegenwehr sollte von Federico Coria nicht mehr folgen. 7:6(4), 6:1 siegte Joel Schwärzler nach 94 Minuten auf dem vollen Center Court.
Collignon und Reis da Silva erreichen Viertelfinale
Raphael Collignon, der noch als einziger Spieler aus den Top100 im Feld dabei ist, siegte gegen den gut aufgelegten Jerome Kym 6:2, 7:5 und gilt damit weiterhin als Topfavorit auf den Titel in der Bundesstadt.
Der an Position vier gesetzte Vilius Gaubas musste sich im Duell gegen den Tschechen Martin Krumich im Verlauf des Duells deutlich steigern, um den Einzug in das Viertelfinale zu fixieren. Nach Satzrückstand übernahm der Litauer die Kontrolle über das Match und siegte gegen den Qualifikanten nach 2:13 Stunden 4:6, 6:3, 6:3. Joao Lucas Reis da Silva setzte sich mit 6:4, 6:2 deutlich gegen den französischen Routinier Geoffrey Blancaneaux durch.
Rühl und Zahraj letzte deutsche Hoffnung
Im Doppel begeisterte das deutsche Duell zwischen Tim Rühl und Patrick Zahraj gegen Niels McDonald und Max Schönhaus. Die beiden Juniorenfinalisten der French Open zeigten zwar eine engagierte Leistung, mussten sich dem Duo Rühl/Zahraj letztlich aber deutlich 3:6, 1:6 geschlagen geben.
Den Einzug in die Runde der letzten vier Spieler verpassten Christoph Negritu und sein Partner Alexander Merino gegen Gerard Campana Lee und Anton Matusevich. Negritu und Merino unterlagen nach dem Matchtiebreak 6:7(4), 6:3, 5-10.
Am Freitag stehen im Einzel die Viertelfinalpartien an. Kein deutscher Spieler ist noch im Wettbewerb vertreten. Im Doppel liegen alle deutschen Hoffnungen auf Tim Rühl und Patrick Zahraj, die am Freitag das Halbfinale bestreiten.
Men's Singles - Round of 16
[2] Raphael Collignon (BEL) d Jerome Kym (SUI) 62 75
[4] Vilius Gaubas (LTU) d [Q] Martin Krumich (CZE) 46 63 63
[NG] Joel Schwaerzler (AUT) d [6] Federico Coria (ARG) 76(4) 61
Joao Lucas Reis Da Silva (BRA) d Geoffrey Blancaneaux (FRA) 64 62
Men's Doubles - Quarterfinal
Tim Ruehl (GER)/Patrick Zahraj (GER) d [WC] Niels McDonald (GER)/Max Schoenhaus (GER) 63 61
Victor Cornea (ROU)/Sergio Martos Gornes (ESP) d Dmitry Popko (KAZ)/Denis Yevseyev (KAZ) Walkover
[4] Neil Oberleitner (AUT)/Mick Veldheer (NED) d Lautaro Midon (ARG)/Gonzalo Villanueva (ARG) 64 63
Gerard Campana Lee (KOR)/Anton Matusevich (GBR) d [3] Alexander Merino (PER)/Christoph Negritu (GER) 76(4) 36 10-5
(dh)
Es ist ein Moment, wie ihn Lars Zimmermann an einem Tag während der Bonn Open unzählige Male erlebt: „Lars, wie läuft später der Sponsorentermin mit dem Spieler ab?“. Während er im VIP-Bereich sitzt und das Geschehen auf dem Centercourt verfolgt, suchen ihn die Turniermitarbeiter auf und stellen ihm Fragen. Wenige Sekunden später spricht ihn der nächste Mitarbeiter an und bittet ihn um eine Entscheidung. Lars Zimmermann ist Turnierdirektor des ATP Challengers in der Beethovenstadt und daher eine gefragte Person - im wahrsten Sinne des Wortes. Genau so versteht er auch seine Rolle als Turnierdirektor. „Ich bin der Ansprechpartner für alle. Dabei sind mir Du-Kultur und flache Hierarchien wichtig“, so sein Selbstverständnis.
In seinem Tagesablauf sind Routinen eher rar. Jeden Tag gibt es neue Herausforderungen. Entscheidungen treffen und Fragen beantworten sind hingegen eine Konstante. Ebenso Spontaneität. „Jeden Tag entscheide ich häufig situativ“, erklärt er mit Blick auf die vielen Aufgaben, die sich kurzfristig ergeben. Sein Turniertag beginnt im Hotel zunächst mit einem Frühstück in seiner Rolle als Vater. „Für meine Kinder bin ich nicht der Turnierdirektor“, lacht er.
Auf der Anlage in Beuel angekommen, spricht er zunächst mit der jeweiligen Leitung der einzelnen Turnierbereiche, um sich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben zu verschaffen. „Ich erkundige mich, was alles ansteht und helfe, wo ich kann“, führt er weiter aus. Lange nach dem letzten Aufschlag ist er abends noch auf der Anlage. Seine anspruchsvollsten Aufgaben stehen meist im Vorfeld des Turniers an, wenn Lars Zimmermann das Team zusammenstellt. Seine Tätigkeit ist dementsprechend vielseitig: Auch Personalführung gehört zu seinen Kompetenzen. Ebenso Kommunikation. Apropos: An Turniertagen ist er stetig in Kontakt mit Max Randerath, Head of Infrastructure des Turniers, und der ATP, unter anderem wegen der Spielansetzungen. Sein Ziel besteht stets darin, Zuschauer, Spieler und Sponsoren zufriedenzustellen bei gleichzeitigem Blick auf das Budget.
Nach etwa 25 Jahren Erfahrung in der Eventorganisation, darunter zahlreiche Tennisturniere, bringt ihn kaum etwas aus der Ruhe. Er vertraut auf seine Erfahrung: „Ich treffe viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus“, so der Turnierdirektor, der auch das Challenger-Turnier in Koblenz und die UTS-Events in Frankfurt organisiert hat. Zu letzterem sei der Unterschied in der Organisation gar nicht so groß, wie man vielleicht denke, erklärt er. In Bonn habe das Team im Gegensatz zu Frankfurt die Infrastruktur vollständig aufbauen müssen.
Die Frage, was das Schönste an seiner Rolle als Turnierdirektor sei, beantwortet er mit einem Blick auf den Centercourt vom VIP-Bereich aus. „Vor fünf, sechs Monaten war die Anlage leer und jetzt schaue ich auf das, was wir geschaffen haben“, freut er sich, während er zur vollen Zuschauertribüne am Centercourt schaut, wo Yanaki Milev und Elmer Moeller um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.
Auch im kommenden Jahr wird er die Bonn Open als Turnierdirektor und Veranstalter organisieren und strebt größere Ziele an: „Das Turnier hat viel Potenzial!“
(jh)
Foto: Breakpoint Images
Die Autogrammstunde der FC-Spieler Timo Hübers und Luca Waldschmidt bei den Bonn Open ist ein voller Erfolg gewesen. Vor dem Stand des Hauptsponsors SAP LeanIX bildete sich eine lange Schlange mit Zuschauern, die den beiden Fußballprofis ganz nah sein wollten - der Plan ging auf.
Geduldig erfüllten der Kapitän und der Torjäger jeden Wunsch der Fans, die teilweise extra aus Köln angereist waren, um ihre Idole zu sehen. Tosender Beifall brandete auf und sogar einige FC-Schlachtrufe schallten über die Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel. Hübers und Waldschmidt nahmen dies mit einem Lächeln zur Kenntnis, während sie die Fans mit Unterschriften und Fotos zufrieden stellten.

Hübers macht den Münzwurf
Nachdem sich die Warteschlange nach einer halben Stunde allmählich dezimierte, konnten es die beiden Bundesliga-Profis kaum erwarten, eine ausführliche Runde über die gesamte Anlage zu drehen. "Richtig gute Atmosphäre hier. So nah kommt man selten an die Profis heran", staunt Hübers. In ihrer lockeren Alltagskleidung mischten sie sich unter die Zuschauer, fielen dabei kaum auf und ließen vor allem keinerlei Starallüren erkennen. Glück für die beiden Tennisfans: Während ihrer Autogrammstunde endete das dritte Spiel des Tages auf dem Center Court, sodass der volle Fokus auf den Bundesliga-Aufsteigern lag und sie im Anschluss ganz entspannt selbst bei der Partie des jungen Österreichers Joel Schwärzler und Veteranen Federico Coria zuschauen konnten. Selbst zum Schläger greifen konnten die FC-Profis in Bonn nicht, doch vor allem bei Hübers kribbelte es in den Fingern: "In der Freizeit stehe ich gerne selbst auf dem Platz, wenn es die Zeit zulässt. Das ist allerdings ein ganz anderes Niveau und einige Klassen weiter unten" so der 29-Jährige lachend.
Den Court betreten durfte Hübers dann aber doch noch. Vor dem ersten Ballwechsel stand er für den obligatorischen Münzwurf selbst auf der roten Asche von Beuel, was Waldschmidt (29) auf der VIP-Tribüne mit einem breiten Grinsen quittierte.
(jg)
Fotos: Breakpoint Images

Die Sonne spiegelt sich im Rhein, im Hintergrund ragt der imposante Drachenfels in die Höhe. Es ist eine einzigartige Kulisse, die den Gästen bei der Fragerunde mit den ATP-Profis Jerome Kym und Joel Schwärzler geboten wird. Auch die beiden Teilnehmer der Bonn Open sind beeindruckt und knipsen auf der Dachterrasse des Turnier-Partners cronn ein Erinnerungs-Selfie. Das IT-Unternehmen lädt zur exklusiven Fragerunde im Rahmen der Turnierwoche und rund 50 ans folgen dem Aufruf. "Das ist schon etwas besonderes. Eine so tolle Anlage und ein wirklich gutes Spielerhotel sind für ein Challenger alles andere als selbstverständlich", zeigt sich Kym direkt zu Gesprächsbeginn begeistert. Auch Turnierdirektor Lars Zimmermann ist Teil der Runde. Schnell entwickelt sich ein Gespräch, bei dem die Teilnehmer mit spannenden Einsichten ins Turniergeschehen versorgt werden. Die beiden Profis sprechen ganz unverblümt über positive wie negative Momente auf der Tour und geben spannende Einblicke in ihren Alltag auf der ATP-Tour. "Wir sind seit einigen Wochen in der gleichen Trainingsgruppe", erklärt Linkshänder Schwärzler die enge Verbindung der Tennisprofis. "Das erweitert nicht nur unsere Möglichkeiten im Training, sondern auch in der gemeinsamen Turnierplanung", so Kym, der sich mit seinem guten Freund auch verbal gekonnt die Bälle zuspielt. Während Tennisprofis aufgrund ihrer engen Trainingstaktung häufig kurz angebunden sind, erleben die Besucher bei cronn das genaue Gegenteil.
Mittendrin statt nur dabei
Keine Hektik, keine Eile. Selbst, als nach rund 60 Minuten noch immer längst nicht alle Fragen der Zuschauer beantwortet sind, haben Kym und Schwärzler stets ein Lächeln auf den Lippen, stehen weiter geduldig Rede und Antwort. Dabei spricht Schwärzler auch über eines seiner härtesten Matches: "In Wien hatte ich eine Wildcard und habe direkt gegen Alexander Zverev gespielt. Ich habe in dem Match kein Land gesehen und trotzdem sehr viel daraus mitgenommen", so der 19-Jährige. Ein offizielles Match zwischen Kym und Schwärzler steht in ihrer Karriere noch aus. "Dann wäre es ja eine ganz besondere Geschichte, wenn ihr hier bei uns im Finale euer erster Spiel gegeneinander bestreitet", stellt Turnierdirektor Zimmermann mit Blick auf die Auslosung fest.
Damit es zu diesem Traumfinale der Bonn Open kommt, müssen beide zuvor aber jeweils noch drei Partien gewinnen. Aufregung ist weder Kym noch Schwärzler anzumerken. Am Tag vor ihren Viertelfinal-Partien sind die Profis ganz entspannt und das, obwohl Kym am Donnerstag das erste Match des Tages bestreitet. Nach 90 Minuten sind keine Fragen mehr offen und die exklusive Fragerunde beendet. "Vielen Dank für diese tollen Einblicke, so eine Chance bekommt man ja eigentlich nie", stellt eine äußerst zufriedene Besucherin fest.
Dafür beendet sie ihren Tennistag auf der Anlage sogar frühzeitig - und bereut dies zu keiner Sekunde.
(jg)
Der vierte Turniertag der Bonn Open brachte den deutschen Spielern im Einzel kein Glück. Mats Rosenkranz scheiterte gegen den nahezu fehlerfrei spielenden Lautaro Midon. Am Abend schied auch Jamie Mackenzie aus.
Im Doppel gab es hingegen überraschende Erfolge.Nachdem Jamie Mackenzie am Montag seinen ersten Hauptfeldsieg bei einem Challenger bejubeln konnte, wartete am Abend im „Match des Tages“ der routinierte Jurij Rodionov. Und dieser spielte seine Erfahrung aus. Nach der Satzführung des Österreichers agierte der 17-Jährige weiter unbeirrt, doch musste sich am Ende geschlagen geben.
Der als Lucky Loser ins Feld nachgerückte Mats Rosenkranz scheiterte in seinem zweiten Hauptrundenduell gegen den Argentinier Lautaro Midon. Nach seinem überzeugenden Sieg gegen Clement Tabur fehlte dem Essener an diesem Tag das nötige Spielglück, um seinen stark agierenden Gegner zu Fehlern zu zwingen.
Der an Position drei gesetzte Elmer Möller unterlag dem Qualifikanten Yanaki Milev in drei Sätzen. Der um 720 Ränge schlechter platzierte Bulgare spielte gegen die Nummer 105 der Weltrangliste stark auf und durfte nach 2:12 Stunden auf dem Center Court den Viertelfinaleinzug feiern.
Deutsche Erfolge im Doppel lassen Fans jubeln
Am Mittwoch startete auch der Doppelwettbewerb bei den Bonn Open 2025. Während am Nachmittag auf dem Center Court das deutsche Wildcardduo Tom Zeuch und Jannik Opitz auf dem Center Court knapp gegen Christoph Negritu mit seinem peruanischen Partner Alexander Merino im Matchtiebreak unterlag, ereignete sich auf Court 2 eine Sensation.
Die ebenfalls mit einer Wildcard ausgestatteten Tim Rühl und Patrick Zahraj besiegten in zwei Sätzen das topgesetzte Doppel Theo Arribage und Luca Sanchez aus Frankreich. Die beiden Deutschen verwandelten den vollen Court 2 nach ihrem Sieg für einige Minuten in eine Partyzone. Diese Stimmung nutzte das Nachwuchsduo Niels McDonald und Max Schönhaus aus und siegte anschließend ebenfalls gegen die Sabanov-Zwillinge.
Men's Singles - Round of 16
[Q] Yanaki Milev (BUL) d [3] Elmer Moller (DEN) 62 26 62
Lautaro Midon (ARG) d [LL] Mats Rosenkranz (GER) 63 64
[7] Jurij Rodionov (AUT) d [WC] Jamie Mackenzie (GER) 63 64
Timofey Skatov (KAZ) d Filip Cristian Jianu (ROU) 76(0) 61
Men's Doubles - Round of 16
[3] Alexander Merino (PER)/Christoph Negritu (GER) d [WC] Jannik Opitz (GER)/Tom Zeuch (GER) 67(3) 63 10-6
Dmitry Popko (KAZ)/Denis Yevseyev (KAZ) d [2] Johannes Ingildsen (DEN)/Vijay Sundar Prashanth (IND) 64 64
Tim Ruehl (GER)/Patrick Zahraj (GER) d [1] Theo Arribage (FRA)/Luca Sanchez (FRA) 63 76(2)
[WC] Niels McDonald (GER)/Max Schoenhaus (GER) d Ivan Sabanov (SRB)/Matej Sabanov (SRB) 76(2) 63
Victor Cornea (ROU)/Sergio Martos Gornes (ESP) d Jiri Barnat (CZE)/Filip Duda (CZE) 67(5) 64 12-10
Gerard Campana Lee (KOR)/Anton Matusevich (GBR) d Aleksandr Braynin (UKR)/David Pichler (AUT) 75 67(5) 10-6
[4] Neil Oberleitner (AUT)/Mick Veldheer (NED) d Mats Hermans (NED)/Kody Pearson (AUS) 64 76(4)
Lautaro Midon (ARG)/Gonzalo Villanueva (ARG) d Kaito Uesugi (JPN)/Seita Watanabe (JPN) 36 63 10-5
(dh)
„Es war eine Überraschung. Christoph wusste nichts davon, dass wir heute kommen“, erzählt Michael Negritu bei einem Kaffee auf der Club-Terrasse des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel. Sohn Christoph spielte am Mittwochnachmittag mit seinem Partner Alexander Merino in der ersten Runde des Doppelwettbewerbs.
Die Überraschung ist mehr als gelungen, wie Christoph Negritu nach dem gewonnenen Match am Mittwochnachmittag im Interview auf dem Center Court berichtet. Mit der Unterstützung von Vater Michael und Mutter Georgetta Onel-Negritu, die einst selbst erfolgreiche Tennisspielerin war und ihren Sohn lange Zeit trainierte, gelang nach Satzrückstand der Sieg im Matchtiebreak.
Vier Wochen lang hat Christoph Negritu seine Eltern nicht gesehen. U.a. reiste der sechsfache Titelträger auf der Challenger Tour nach Tampere in Finnland. Der Plan in die Bundesstadt zu reisen war laut Georgetta erst in den letzten Stunden gereift: „Christoph hat gestern im Einzel knapp verloren. Das tat uns sehr leid, daher haben wir spontan entschieden heute nach Bonn zu fahren und ihn zu unterstützen.“ Erzählt haben sie ihrem Sohn nichts, der völlig überrascht seine Eltern auf der Anlage entdeckte.
Natürlich freuen sich die stolzen Eltern, wenn sie ihren Sohn live spielen sehen können. Doch die beiden Stuttgarter nehmen bewusst nicht jede Möglichkeit wahr. „Es ist gar nicht gut, wenn die Eltern immer am Spielfeldrand sitzen. Daher haben wir damals auch bewusst entschieden, dass ich Christoph nicht dauerhaft trainieren kann. Es war wichtig, dass er mit anderen Personen Kontakt hat und verschiedenen Coaches zusammenarbeitet“, berichtet Georgetta.
Den Eltern ist anzusehen, dass sie auf ihren Sohn sehr stolz sind. Über das zurückliegende Jahr freut sich Michael Negritu ganz besonders: „Vor allem in den letzten zwölf Monaten hat er sehr erfolgreich gespielt und im Einzel und Doppel einen großen Sprung gemacht. Es ist schön, dass wir das heute live sehen können.“ Seit August des letzten Jahres gewann Christoph Negritu sechs Challenger-Titel im Doppel und stieß im Einzel unter die Top 300 vor.
Es ist der Lohn für die harte Arbeit, die der 31-Jährige täglich vollrichtet. Mit seinen Eltern an seiner Seite geht diese deutlich leichter von der Hand, wie der Nachmittag in Bonn zeigte.
(dh)
„Es ist aufregend, so nah dran zu sein“, schwärmt Maya, während sie mit Maren am Tresen steht im belebten VIP-Bereich, wo auch die Profis viel Zeit verbringen, während sie auf der Anlage sind. Maren und Maya gehören zu den knapp 70 Freiwilligen, die bei den Bonn Open helfen. Ihre Aufgabe ist einerseits verantwortungsvoll, denn häufig sind die Volunteers, so die geläufige Bezeichnung aus dem Englischen, der erste Kontakt zu den Zuschauern. Sie begrüßen die Zuschauer am Eingang freundlich, schenken ihnen ein Lächeln und beantworten erste Fragen. Damit stimmen sie die Gäste positiv ein und stellen die Weichen für ein schönes Turniererlebnis.
Andererseits bietet ihnen die Tätigkeit eine einmalige Chance, hinter die Kulissen eines Profiturniers zu blicken und nah an den Spielern zu sein, wie Maya es bereits andeutete. Die Motivation für die Tätigkeit ist ganz unterschiedlich. „Ich wollte Erfahrung sammeln und bin an Tennis interessiert“, sagt Jasper, während er den Eingang zur Players Area kontrolliert. Zu den Volunteers gehören auch viele Mitglieder des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel, auf dessen Anlage das Turnier stattfindet. „Ich finde es super, dass unser Club Gastgeber ist und möchte das unterstützen“, erklärt Sabine ihr ehrenamtliches Engagement. Dafür scheuen die Helfer auch nicht das Aufstehen in frühen Morgenstunden. Um 6 Uhr erscheinen sie zur Betreuung am Parkplatz für die Besucher. Bis knapp 20 Uhr dauern einige Tätigkeiten an.
In mehr als 20 Bereichen unterstützen sie das Turnier, z.B. am Tribüneneingang, bei der Akkreditierung oder als Fahrer der Shuttles. Im Shuttle bietet sich sogar die Möglichkeit, mit den Spielern ins Gespräch zu kommen. Alle diese Aufgaben gilt es zu organisieren und koordinieren. Bei Head of Volunteers Gustav Wehrpfennig laufen die Fäden zusammen. Er erstellt unter anderem die Einsatzpläne - eine anspruchsvolle Aufgabe bei einer Turnierdauer von acht Tagen und vielen unterschiedlichen Zeitwünschen. Er begrüßte die Volunteers am Samstag vor Turnierbeginn zur Einweisung in die Aufgaben. „Ihr seid das Herz des Turniers“, stimmte er sie auf die Tätigkeiten ein. Ihr Engagement bildet tatsächlich ein Fundament der Veranstaltung bei den zahlreichen Aufgaben, die sie übernehmen. Vielen Dank allen Helfern! (jh)

Foto: Breakpoint Images
Die Tennisprofis der Bonn Open legen jeden Tag ihr Glück in die Hände eines Trios: Flott und filigran müssen Peter Michel, Gabriel Narvydas und Sascha Jülich ihre Arbeit vollrichten, denn sie besaiten die Rackets der Tennisspieler - eine verantwortungsvolle Aufgabe, die über Sieg und Niederlage mitentscheidet. „Auf kurze Zeit viel Qualität“, beschreibt Gabriel Narvydas den Anspruch. Nervosität ist ihnen trotzdem nicht anzumerken. Routiniert führen sie die Saiten durch die Ösen der Spielgeräte der Profis. Jeder Handgriff sitzt. „Wir brauchen über nichts mehr nachzudenken“, erklärte Gabriel Narvydas. Das Material bringen diese meistens selbst mit. Das Trio ist dann für das Aufziehen der Saiten und die Bespannungshärte verantwortlich. Beim Bonner Turnier bewegt sich die gewünschte Härte meist im Bereich von 17 bis 28 Kilogramm.
Bei anderen Turnieren gibt es deutliche Ausreißer nach oben und unten, beispielsweise mit Adrian Mannarino, der mit etwa 10 Kilogramm eine sehr weiche Variante bevorzugt. Dustin Brown ist von der härteren Saite: Bei ihm sind es etwa 38 Kilogramm. In Bonn liegt der Rekord der besaiteten Rackets pro Tag bei 67 Stück. Am Montag stellte das Trio diese Bestmarke auf. Gut 13 Stunden waren die Drei dafür im Einsatz und brachten knapp 750 Meter Saiten auf die Rackets, bei etwa elf Metern pro Spielgerät.
Während der Matches ist der Zeitdruck besonders groß: Steht ein dritter Satz an, wünschen die Profis häufig noch ein Racket mit frischer Saite. Sascha Jülich gelingt das Aufziehen schon mal in zwölf Minuten. Manchmal kommen die Spieler auch selbst vorbei, um das Team für seine Arbeit zu loben. Jüngst sei der Bulgare Yanaki Milev am Stand erschienen, um sich für die gute Arbeit zu bedanken - eine schöne Geste für die Arbeit unter großem Zeitdruck.
(jh)
Über 100 Spieler, Sponsoren und weitere Gäste aus Wirtschaft, Politik und dem Sport kamen am Dienstagabend zur Players und Sponsors Night der Bonn Open in der Rheinalm am Bonner Bogen zusammen, um einen unvergesslichen Abend zu verbringen.
Bei ausgelassener Stimmung und bester Verpflegung durch das Kameha Grand Bonn berichteten die drei deutschen Jungprofis Niels McDonald, Max Schönhaus und Diego Dedura von ihren jüngsten Erfolgen und zukünftigen Zielen.
Zudem zeigte sich Turnierdirektor Lars Zimmermann in einem ersten Zwischenfazit zufrieden mit den ersten drei Turniertagen: „Wir konnten mehr Zuschauer auf der Anlage begrüßen als erwartet. Der Start ist uns also mehr als gelungen.
“Auch in den kommenden Tagen werden auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel zahlreiche Tennisfans erwartet. Für den finalen Sonntag sind nur noch wenige Tickets erhältlich.
Die Bilder aus unserer Fotobox gibt es hier zum Download.
(dh)
Zum Abschluss der ersten Runde bei den Bonn Open ist am Dienstag aus deutscher Sicht nur Mats Rosenkranz ins Achtelfinale eingezogen. Mit dem Lucky Loser und Toptalent Jamie Mackenzie stehen somit zwei deutsche Teilnehmer in der Runde der letzten 16.
Rosenkranz profitierte vom Rückzug des Niederländers Botic van de Zandschulp, dessen Platz im Hauptfeld er einnahm. Im Match gegen Clement Tabur (Frankreich) zeigte der 26-Jährige eine deutlich bessere Leistung als im Qualifying, wo er gegen Peter Fajta aus Ungarn verlor. Nun ist der Essener einer von nur zwei verbliebenen Deutschen.
Vier Deutsche Spieler raus
Ausgeschieden ist dagegen Diego Dedura, der im „Match of the Day“ gegen Vilius Gaubas die Unterstützung der Zuschauer auf dem gut gefüllten Center Court auf seiner Seite hatte, aber zu spät ins Spiel fand. Am Ende gewann der Litauer in zwei Sätzen 6:2, 6:4. Ohne Satzgewinn blieben auch Christoph Negritu gegen den 19 Jahre jungen Österreicher Joel Schwärzler (5:7, 4:6) und Patrick Zahraj gegen Martin Krumich (4:6, 4:6) aus Tschechien.
Deutlich über zwei Stunden dauerte die Partie des deutschen Hoffnungsträgers Niels McDonald. In einem umkämpften Match unterlag der Junioren-Champion der French Open nach Satzführung noch 6:4, 4:6, 4:6 gegen Yanaki Milev. Für den Bulgaren ist es der lang ersehnte, erste Sieg im Hauptfeld eines ATP-Challengers. Zuvor hatte Elmar Møller den dritten Tag der Bonn Open auf dem Center Court eröffnet und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er zu den Topfavoriten in der Beethovenstadt zählt. Allen voran im zweiten Satz war der Däne gegen Gonzalo Villanueva (7:6, 6:2) deutlich überlegen.
Topfavorit dreht Partie
Nicht weniger beeindruckend war die Leistung von Raphael Collignon. Der Topgesetzte des Turniers erwischte mit 0:5 einen miserablen Start, drehte dann jedoch auf und gewann den ersten Satz noch 7:5. Den zweiten Durchgang entschied der Belgier gegen Peter Fajta (Ungarn) mit 6:4 für sich. Voll auf ihre Kosten kamen die Besucher auf dem gut gefüllten Center Court bei der Partie der Grand-Slam-Veteranen Federico Coria und Marco Cecchinato. Der Argentinier setzte sich im Duell der Sandplatzspezialisten 6:4, 6:2 durch.
Am Mittwoch stehen die beiden verbliebenen deutschen Einzelteilnehmer im Fokus. Während auf der Anlage der Doppel-Wettbewerb beginnt, finden auch die ersten Partien des Achtelfinals im Einzel statt. Mats Rosenkranz spielt als zweites auf dem Center Court gegen Lautaro Midon, Jamie Mackenzie bestreitet nicht vor 17 Uhr das Spiel des Tages gegen Jurij Rodionov aus Österreich.
(jg)
Am zweiten Tag der Bonn Open 2025 nutzte Jamie Mackenzie die große Bühne des Center Courts und feierte den ersten Sieg seiner Karriere bei einem Challenger-Turnier.
Am Nachmittag eröffnete der deutsche Wildcardteilnehmer Jamie Mackenzie das Hauptfeld. Der 17-Jährige traf auf den Brasilianer Matheus Pucinelli de Almeida, aktuell platziert auf Rang 279 im ATP-Ranking. Vor großer Kulisse wusste das DTB-Nachwuchstalent zu überzeugen. Bereits nach 19 Minuten stand die Satzführung für Mackenzie auf dem Scoreboard, der seinem Kontrahenten bis dahin lediglich vier Punkte überließ.
Im zweiten Satz musste der Jungprofi dann nochmal kräftig zittern. Nach der souveränen 5:1-Führung kam Pucinelli de Almeida noch auf 5:4 heran. Doch Jamie Mackenzie bewies Nervenstärke und servierte mit der Unterstützung des Publikums zum Matchgewinn aus.
Im Match des Tages verpasste Benjamin Hassan den Einzug in die zweite Runde auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel. Gegen Filip Jianu aus Rumänien drehte der für den Libanon startende Saarländer die Partie. Nach der Satzführung für den Rumänen setzte Hassan zwischenzeitlich zur Aufholjagd an, wurde von seinem Kontrahenten im dritten Satz jedoch gestoppt.
Mats Rosenkranz verpasste zuvor den Einzug in das Hauptfeld nach einem engen Schlagabtausch gegen Peter Fajta. Der gebürtige Essener und sein Kontrahent aus Ungarn gaben im gesamten Match kein Aufschlagspiel ab. In den beiden Tiebreaks hatte jedoch Fajta stets die Nase vorn. Eine dramatische Entwicklung nahm die Partie vor allem zum Ende des zweiten Durchgangs. Rosenkranz wehrte insgesamt fünf Matchbälle ab, musste sich letztlich jedoch knapp 6:7(4), 6:7(10) geschlagen geben.
Der Dienstag steht ganz im Zeichen der großen Namen bei den diesjährigen Bonn Open. Der nach der Absage von Botic van de Zandschulp topgesetzte Raphael Collignon wird ebenso auf dem Center Court aufschlagen, wie der gebürtige Koblenzer Jan Choinski. Angesetzt sind auch die Partien des deutschen Junioren French-Open-Siegers Niels McDonald, der in der vergangenen Woche in Hagen seinen erster Sieg in einem Challenger-Hauptfeld feiern konnte, und im Match des Tages mit Diego Dedura eine weitere deutsche Nachwuchshoffnung.
Men's Singles - Round of 32
[WC] Jamie Mackenzie (GER) d Matheus Pucinelli De Almeida (BRA) 60 64
Filip Cristian Jianu (ROU) d [8] Benjamin Hassan (LBN) 64 46 64
Timofey Skatov (KAZ) d Dmitry Popko (KAZ) 62 75
[7] Jurij Rodionov (AUT) d [Alt] Sumit Nagal (IND) 76(2) 63
Men's Qualifying Singles - Qualifying Round 2
Yanaki Milev (BUL) d Sebastian Gima (ROU) 75 64
[1] Marco Cecchinato (ITA) d [8] Jakub Nicod (CZE) 46 75 75
[4] Gonzalo Villanueva (ARG) d [10] Sergey Fomin (UZB) 76(1) 62
[2] Pedro Boscardin Dias (BRA) d [Alt] Mikael Ymer (SWE) Walkover
[12] Martin Krumich (CZE) d [5] Alex Molcan (SVK) 16 63 64Peter Fajta (HUN) d [3] Mats Rosenkranz (GER) 76(4) 76(10)
(dh)
Um kurz nach 15 Uhr stieg er bestens gelaunt aus dem Auto und ließ die Zuschauer gehörig staunen - die deutsche Basketballlegende Dirk Nowitzki stattete den Bonn Open am ersten Turniertag einen Überraschungsbesuch ab. Kaum hatte er die Tür des Autos geschlossen, erfüllte er auf dem Weg zum Clubhaus bereits den ersten von zahlreichen Fotowünschen an diesem Tag. Im Clubhaus stand danach die offizielle Begrüßung an, während die ersten Partien der Qualifikation liefen. Auf dem angrenzenden Court 3 kämpfte der deutsche Qualifikant Mariano Dedura-Palomero um den Einzug in die Hauptrunde und mit „Dirkules“ gehörte ein Weltstar für kurze Zeit zu seinen Zuschauern. Dann griff er selbst zum Schläger.
Der Würzburger ist zwar im Basketball zum Weltstar geworden, doch auch für seine Tennispassion bekannt. Er stand in jungen Jahren vor der Wahl zwischen Filzkugel und rundem Leder. Bekanntlich hatte er sich für den Basketballsport entschieden und damit die Weichen für eine Weltkarriere gestellt. Nach dem Ende seiner Profizeit geht er dem Tennissport wieder häufiger nach.
Erst kürzlich hatte er Bälle im Mallorca Country Club u.a. mit Dominic Thiem geschlagen. Nach Mallorca ist vor Bonn, denn nun stand die nächste Einheit auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel an. Der 2,13-Meter-Hühne - durch den Türrahmen zu Court Nr. 10 musste er den Kopf ordentlich einziehen - stellte sein Tennistalent schnell unter Beweis, auch wenn er zunächst anderer Meinung war. „Ich treffe noch nichts“, kommentierte er lachend einen Rahmenball. Seine Freude am Tennis war ihm in jedem Moment anzusehen. Mit Lob sparte der Ex-NBA-Star auch nicht. „Du bist ja eine Ballmaschine“, würdigte er die Qualitäten seines Gegenübers. Genauso schwärmten die Zuschauer, die mit ihm einige Bälle schlagen durften. „Das war sensationell!“, freute sich ein Zuschauer. Zum Schluss der Einheit ließ es der Power-Forward noch einmal mit satten Vorhänden während einer Crosscourt-Rallye krachen, bevor die Einheit zu Ende ging und er mit den Ballkindern noch einige Fotos schoss. Sein Fazit der mehr als einstündigen Trainingssession: „Es hat Spaß gemacht!“
Anschließend schlüpfte der frühere Spieler der Dallas Mavericks auf der Clubhausterrasse wieder in die Rolle des Zuschauers. Er feuerte Mikael Ymer während seiner Partie in der Qualifikation an. Bei Punktgewinnen ballte er häufig die Faust für den Schweden und verhalf diesem so zum Sieg. Nach dem verwandelten Matchball Mikael Ymers verabschiedete sich Dirk Nowitzki langsam von der Anlage in Beuel. Sein Besuch endete genauso, wie er begonnen hatte: Er erfüllte nochmals zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche auf dem Weg zum Auto. Für die Zuschauer ging ein unvergessliches Gastspiel eines Weltstars zu Ende.
(jh)
Fünf der sechs deutschen Teilnehmer sind bereits in der ersten Qualifikationsrunde der Bonn Open gescheitert. Einzig Mats Rosenkranz setzte sich im letzten Match des Tages auf dem Center Court mit 6:4, 6:3 gegen Nick Hardt aus der Dominikanischen Republik durch. Am Montag spielt der 26-Jährige gegen den Ungar Peter Fajta um einen Platz im Hauptfeld. Keinem der anderen fünf deutschen Profis gelang am ausverkauften Auftaktsonntag ein Satzgewinn. Mit großer Vorfreude erwarteten die Zuschauer die Partie von Max Schönhaus, der in den vergangenen Wochen mit großartigen Leistungen bei Junioren-Grand-Slams überzeugen konnte. Nachdem der 18-Jährige im ersten Satz knapp im Tiebreak unterlag, wurde die Partie gegen den Argentinier Gonzalo Villanueva im zweiten Satz deutlicher und das deutsche Talent verlor am Ende 6:7, 1:6. Zuvor erwischte Florian Broska im ersten Match des Turniers gegen Sebastian Gima (1:6, 4:6) keinen guten Start. Marco Cecchinato, topgesetzt in der Qualifikation, wurde seiner Favoritenrolle mit 6:3, 6:3 gegen den deutschen Universiade-Bronzemedaillengewinner Alessio Vasquez gerecht. Auch für Mariano Dedura-Palomero und Jeremy Schifris reichte es nicht zum Sieg.
Nowitzki sieht „Match of the Day“
Vor ausverkauftem Haus erlebten die Zuschauer ein hochklassiges Match zwischen Mikael Ymer und Gerard Campana Lee. Vor den Augen von Basketball-Legende Dirk Nowitzki, der eine enge Verbindung zu Ymer hat, setzte sich der Schwede in einer über weite Strecken hochklassigen Partie 6:3, 7:6 durch. Mit seinen gefühlvollen Stopps sowie Topspin-Schlägen brachte der 26-Jährige das Publikum im Minutentakt zum Jubeln und riss auch einen emotionalen Nowitzki auf der Ehrentribüne mit.

Am Montag, 04.08., wird auf den drei Matchcourts zunächst die Qualifikation beendet, ehe das deutsche Toptalent Jamie Mackenzie die Hauptrunde eröffnet. Das Match des 17-Jährigen gegen Matheus Pucinelli de Almeida startet nicht vor 15 Uhr. Im Anschluss dürfen sich die Zuschauer noch auf Publikumsliebling Benjamin Hassan freuen, der gegen Filip Christian Jianu aus Rumänien antritt.
Spielbeginn ist um 10.30 Uhr, der Einlass beginnt eine Stunde früher.
Fotos: Breakpoint Images
Die Zuschauer staunten nicht schlecht, denn ein echter Weltstar zeigte sich auf der Anlage in Bonn-Beuel: Zum Auftakt der Bonn Open hat Dirk Nowitzki das ATP-Challenger-Turnier besucht und dabei auch selbst den Schläger geschwungen. Mehr als eine Stunde lang stand der gebürtige Würzburger mit Besuchern des Turniers auf dem Court und stellte dabei sein Feingefühl mit der einhändigen Rückhand unter Beweis. „Einer noch“, forderte der ehemalige Power Forward der Dallas Mavericks immer wieder und signalisierte so, dass er kaum genug bekommen kann von der gelben Filzkugel. Während er seine wuchtige Vorhand auspackte, hatte der 2,13-Meter-Hüne stets ein breites Grinsen im Gesicht und präsentierte sich als nahbarer Superstar.
Nowitzki beeindruckt von Bonner Turnier
Dabei genoss Nowitzki das ganze Drumherum, erfüllte geduldig jeden Wunsch nach Autogrammen und Selfies. Nach der intensiven Trainingseinheit auf der Anlage des TC Blau-Gelb nahm der Superstar auf der Terrasse Platz und schaute den Profis bei der Arbeit zu. So blieb Nowitzki für das gesamte „Match of the Day“ zwischen Mikael Ymer und Gerard Campana Lee. Dabei reckte er immer wieder die linke Faust in die Luft und beklatschte gelungene Aktionen des Schweden, den er persönlich gut kennt. Fast vier Stunden lang blieb Deutschlands erfolgreichster Basketballer der Geschichte auf der Anlage und war sichtlich fasziniert vom Tennis auf Weltklasse-Niveau. Auch von der familiären Atmosphäre bei ausverkauftem Haus zeigte sich der bodenständige Promi beeindruckt und hatte bei seinem Besuch große Freude.

Fotos: Breakpoint Images
Schon nach wenigen Momenten konnten die Zuschauer für die ersten spektakulären Schläge und Ballwechsel applaudieren - die Bonn Open feierten am Sonntag einen gelungenen Auftakt, der Lust auf mehr hochkarätiges Tennis in der Beethovenstadt machte.
Mit dem Qualifikationswettbewerb starteten die Bonn Open auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel in ihre zweite Auflage. Dabei kämpften die Spieler, darunter sechs deutsche Profis, um die letzten sechs Plätze für das Hauptfeld, das am Montag beginnt. Schon in der Qualifikation schlugen namhafte Spieler auf, darunter Marco Cecchinato. Der Italiener belegte einst Rang 16 der Weltrangliste und erreichte das Halbfinale der French Open. Seine Erstrundenpartie in der Qualifikation konnte er mit 6:3 und 6:3 den Deutschen Alessio Vasquez für sich entschieden. Max Schönhaus, Finalist bei den Junioren in Roland Garros, mischte ebenso mit, verlor jedoch gegen den Argentinier Gonzalo Villanueva mit 6:7 und 1:6.
Auch abseits der Wettkampfcourts bot sich für die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, den Profis nah zu sein: Sie verfolgten die Trainingseinheiten der Spieler. Das Programm lockte bereits am ersten Tag zahlreiche Zuschauer auf die ausverkaufte Anlage. Die Tennisfans dürfen sich auf eine tolle Tenniswoche in Bonn freuen.
Foto: Breakpoint Images
Die Erstrundenpartien der Bonn Open stehen fest und halten gleich zum Auftakt einige Hochkaräter bereit. Die deutschen Tennisfans dürfen sich in der ersten Runde ganz besonders auf Diego Dedura freuen, der in Vilius Gaubas direkt auf einen der weltbesten Nachwuchsspieler trifft. Bereits ab Sonntag geht es auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel um 75 ATP-Punkte.
Noch nicht im Einsatz sind dann die drei topgesetzten Spieler: Botic van de Zandschulp, Raphael Collignon und Elmar Møller greifen am Montag und Dienstag ins Turnier ein. Während es van de Zandschulp mit dem Franzosen Clement Tabur zu tun bekommt, spielen Collignon und Møller jeweils gegen einen Qualifikanten. Niels McDonald, Junioren-Sieger der French Open, trifft nach seinen furiosen Auftritten bei den Platzmann Open in Hagen ebenfalls auf einen Qualifikanten.
Auch die Qualifikation verspricht bereits ab Sonntag Tennis auf Weltklasse-Niveau. Nicht nur sechs deutsche Profis spielen um den Einzug ins Hauptfeld, angeführt wird das Teilnehmerfeld der Quali vom ehemaligen Top-20-Spieler Marco Cecchinato.
Der 32-jährige Italiener erreichte 2018 mit dem Halbfinale bei den French Open das beste Ergebnis seiner Karriere. Am Sonntag spielt Cecchinato gegen den deutschen Universiade-Bronzemedaillengewinner Alessio Vasquez Gehrke um den Einzug ins Quali-Finale. Im „Match of the Day“ steht mit dem Schweden Mikael Ymer ein weiterer Ex-Top-50-Spieler auf dem Center Court. Sein Gegner ist nicht vor 16.30 Uhr der talentierte Koreaner Gerard Campana Lee.
Eröffnet werden die Bonn Open um 11 Uhr auf dem Center Court von Florian Broska, der Sebastian Gima aus Rumänien fordert.
Nachwuchsstars und sechs deutsche Profis wollen ins Hauptfeld!
Internationale Toptalente und einige der größten deutschen Nachwuchshoffnungen bereichern die Qualifikation zu den Bonn Open: Angeführt von Hynek Bartoň dürfen sich die Tennisfans auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld freuen. Erster Aufschlag des Turniers ist am Sonntag, 03.08., um 11 Uhr.
Bartoň zählt mit seinen 21 Jahren zu den Topanwärtern auf einen Platz im Hauptfeld. Seit 2022 ist der Tscheche regelmäßig auf der ITF-Tour unterwegs und feierte dort bereits seinen ersten Titelgewinn. In der ehemaligen Bundeshauptstadt will Bartoň den nächsten Schritt gehen und sich dauerhaft auf der Challenger-Tour etablieren. Wer die Stars von Morgen schon heute live sehen möchte, sollte auch die Quali-Auftritte von seinem Landsmann Jakub Nicod (21) und dem koreanischen Shooting-Star Gerard Campana Lee (20) im Auge haben.
Auch der deutsche Nachwuchs will ins Hauptfeld der Bonn Open: Max Schönhaus, der zuletzt mit Final- bzw. Halbfinaleinzügen bei zwei Grand Slams auf Juniorenebene voll überzeugen konnte, erhält ebenso eine Wildcard wie Universiade-Bronzemedaillengewinner Alessio Vasquez Gehrke. Zwei weitere Wildcards gehen an Mariano Dedura-Palomero und Jeremy Schifris.
Mit den gestandenen Challenger-Profis Florian Broska und Mats Rosenkranz nehmen insgesamt sechs deutsche Spieler an der Qualifikation teil. Tickets sind im Online-Shop der Bonn Open erhältlich.
Hier findet Sie unser Guest Journey (für Ticketinhaber Center Court & Ground) und unser VIP Booklet (für VIP Ticketinhaber).
Erfahren Sie alle wichtigen Informationen zu Anreise und Aufenthalt bei den Bonn Open 2025.
Wir freuen uns auf eine tolle Woche mit Ihnen!
Terminänderung:
1. FC Köln meets Bonn Open - Autogrammstunde am 07.08.
Trainingsplanänderung beim FC! Update zur Autogrammstunde mit Timo Hübers und Luca Waldschmidt:
Wegen einer kurzfristigen Trainingsplanänderung verschiebt sich die Autogrammstunde vom 05. auf den 07. August.
Gleiche Uhrzeit, gleicher Ort: ab 16 Uhr bei den Bonn Open! 🎾⚽
Keine Sorge, wenn ihr euch schon Tickets gesichert habt: Dank des Freikartenkontingents durch unseren Partners SAP LeanIX könnt ihr Euch auch für Donnerstag kostenlosen Eintritt sichern.
Mit dem Code FREE-S2CG4C können bis zu zwei Freikarten im Onlineshop abgerufen werden.
Wir sehen uns um 16 Uhr im Public Village!